Titre
Die Ägyptische Kunst
Auteur
Michalowski, Kazimierz
Langue
Allemand
Éditeur
Darmstadt : Wissenschaftliche Buchgesellschaft, 2001
Prix
€ 30,00
Détails
Gebonden, linnen band met stofomslag in een kartonnen slipcase. 621 pp. In uitstekende staat, ongelezen. Zonder inscripties.
Plus d'informations
Rug stofomslag wat verbleekt. Verder vrijwel als nieuw.
Altägyptische Kunst ist die Sammelbezeichnung für die Werke der bildenden Kunst aus den verschiedenen Perioden des pharaonischen Ägypten. Werke der Literatur und der Musik werden in der Regel nicht von dem Begriff erfasst.
Die altägyptische Kunst liegt vor allem in Werken der Malerei, der Reliefkunst, der Plastik sowie der Architektur vor. Weiterhin werden auch zahlreiche Werke des gehobenen Kunsthandwerks dazugerechnet. Einen wichtigen Einblick in die „Werkstatt“ altägyptischer Künstler gewähren die so genannten Ostraka, kleine Kalkstein-Scherben, auf denen die Künstler oft Entwurfszeichnungen angefertigt haben und die in großer Zahl erhalten sind.
Räumlich, zeitlich und stilistisch lässt sich die altägyptische Kunst ziemlich genau eingrenzen. Ihre typische Formensprache ist originär und wird selbst von Laien ohne Schwierigkeiten als altägyptisch erkannt. Durch die geographische Geschlossenheit ihres Verbreitungsgebietes hat sie nicht viele Einflüsse von außen aufgenommen, aber auch nicht viel Einfluss auf andere Kulturen ausgeübt. Über viele Jahrhunderte in Europa vergessen, wurde sie in der Frühen Neuzeit wiederentdeckt und erfreut sich eines großen Interesses in breiten Schichten der Bevölkerung in der westlichen Welt.
Die Kunst des Alten Ägypten zeichnet sich einerseits durch eine strenge Formalisierung und Kanonisierung, andererseits aber auch durch einen hohen Grad an Naturalismus und Detailtreue aus.
Naturalismus herrscht in Darstellungen der Natur, bei Pflanzen und Tieren, aber auch von handwerklichen, landwirtschaftlichen und anderen praktischen Tätigkeiten vor, wie Schifffahrt, Jagd und Fischfang. So sind die Spezies dargestellter Tiere meist zoologisch einwandfrei zu identifizieren (siehe dazu auch Fisch im Alten Ägypten, Gänse von Meidum).
Bei der Darstellung von Menschen, in denen es auf die gesellschaftliche Repräsentation oder gar herrschaftliche Funktion der abgebildeten Personen ankommt, folgt die Darstellungsweise strengen Regeln und einem komplizierten Kanon, der von Dynastie zu Dynastie je nach gesellschaftlicher Struktur und herrschenden Machtverhältnissen stark schwanken konnte. Beherrschendes Stilmittel ist hier die Bedeutungsperspektive. Weitere Elemente sind die Tracht der dargestellten Personen und ihre Kopfbedeckungen sowie zusätzliche Attribute wie in der Hand gehaltene Gegenstände. Inwieweit hier tatsächliches zeremonielles Auftreten der Personen realistisch abgebildet wurde, lässt sich aus heutiger Sicht nicht mehr rekonstruieren.
Die Darstellung von Menschen, die nicht bei praktischen Tätigkeiten abgebildet sind, unterliegt generell einem strengen Formalismus. Die Körperhaltung ist sowohl im Sitzen als auch im Stehen sehr steif und gerade. Bei stehenden Personen nehmen Männer eine Schrittstellung ein (linker Fuß vorn) und halten die Hände zur Faust geballt, Frauen haben ihre Füße auf gleicher Höhe und die Hände geöffnet. Die Hautfarbe ist bei Männern rotbraun, bei Frauen ockergelb, also deutlich heller.
Besonders abstrakt oder allegorisch sind die Darstellungen von Szenen aus der Götterwelt und dem Jenseits sowie die Darstellung kosmischer Vorgänge. Diese Darstellungen überfordern mit ihrer Ikonographie den modernen Betrachter in der Regel erheblich (siehe dazu auch: Glühbirnen von Dendera). Oft sind es nur die Beischriften, die diese Szenarien für den modernen Menschen halbwegs verständlich machen. Dabei sind die verwendeten Darstellungselemente (Menschengestalten, Tiergestalten, Pflanzen, Gegenstände und kosmische Objekte) durchaus konkret, sie gewinnen jedoch in ihrer spezifischen Kombination eine neue Bedeutung, die sich dem uneingeweihten Betrachter nicht auf den ersten Blick erschließt. Bekanntestes Beispiel sind die Götterdarstellungen in Form von Menschengestalten mit Tierköpfen, die zu vielen Missverständnissen und zu Einschränkungen der ansonsten hohen Wertschätzung der altägyptischen Kultur in späteren Epochen geführt haben. (Wikipedia)
Altägyptische Kunst ist die Sammelbezeichnung für die Werke der bildenden Kunst aus den verschiedenen Perioden des pharaonischen Ägypten. Werke der Literatur und der Musik werden in der Regel nicht von dem Begriff erfasst.
Die altägyptische Kunst liegt vor allem in Werken der Malerei, der Reliefkunst, der Plastik sowie der Architektur vor. Weiterhin werden auch zahlreiche Werke des gehobenen Kunsthandwerks dazugerechnet. Einen wichtigen Einblick in die „Werkstatt“ altägyptischer Künstler gewähren die so genannten Ostraka, kleine Kalkstein-Scherben, auf denen die Künstler oft Entwurfszeichnungen angefertigt haben und die in großer Zahl erhalten sind.
Räumlich, zeitlich und stilistisch lässt sich die altägyptische Kunst ziemlich genau eingrenzen. Ihre typische Formensprache ist originär und wird selbst von Laien ohne Schwierigkeiten als altägyptisch erkannt. Durch die geographische Geschlossenheit ihres Verbreitungsgebietes hat sie nicht viele Einflüsse von außen aufgenommen, aber auch nicht viel Einfluss auf andere Kulturen ausgeübt. Über viele Jahrhunderte in Europa vergessen, wurde sie in der Frühen Neuzeit wiederentdeckt und erfreut sich eines großen Interesses in breiten Schichten der Bevölkerung in der westlichen Welt.
Die Kunst des Alten Ägypten zeichnet sich einerseits durch eine strenge Formalisierung und Kanonisierung, andererseits aber auch durch einen hohen Grad an Naturalismus und Detailtreue aus.
Naturalismus herrscht in Darstellungen der Natur, bei Pflanzen und Tieren, aber auch von handwerklichen, landwirtschaftlichen und anderen praktischen Tätigkeiten vor, wie Schifffahrt, Jagd und Fischfang. So sind die Spezies dargestellter Tiere meist zoologisch einwandfrei zu identifizieren (siehe dazu auch Fisch im Alten Ägypten, Gänse von Meidum).
Bei der Darstellung von Menschen, in denen es auf die gesellschaftliche Repräsentation oder gar herrschaftliche Funktion der abgebildeten Personen ankommt, folgt die Darstellungsweise strengen Regeln und einem komplizierten Kanon, der von Dynastie zu Dynastie je nach gesellschaftlicher Struktur und herrschenden Machtverhältnissen stark schwanken konnte. Beherrschendes Stilmittel ist hier die Bedeutungsperspektive. Weitere Elemente sind die Tracht der dargestellten Personen und ihre Kopfbedeckungen sowie zusätzliche Attribute wie in der Hand gehaltene Gegenstände. Inwieweit hier tatsächliches zeremonielles Auftreten der Personen realistisch abgebildet wurde, lässt sich aus heutiger Sicht nicht mehr rekonstruieren.
Die Darstellung von Menschen, die nicht bei praktischen Tätigkeiten abgebildet sind, unterliegt generell einem strengen Formalismus. Die Körperhaltung ist sowohl im Sitzen als auch im Stehen sehr steif und gerade. Bei stehenden Personen nehmen Männer eine Schrittstellung ein (linker Fuß vorn) und halten die Hände zur Faust geballt, Frauen haben ihre Füße auf gleicher Höhe und die Hände geöffnet. Die Hautfarbe ist bei Männern rotbraun, bei Frauen ockergelb, also deutlich heller.
Besonders abstrakt oder allegorisch sind die Darstellungen von Szenen aus der Götterwelt und dem Jenseits sowie die Darstellung kosmischer Vorgänge. Diese Darstellungen überfordern mit ihrer Ikonographie den modernen Betrachter in der Regel erheblich (siehe dazu auch: Glühbirnen von Dendera). Oft sind es nur die Beischriften, die diese Szenarien für den modernen Menschen halbwegs verständlich machen. Dabei sind die verwendeten Darstellungselemente (Menschengestalten, Tiergestalten, Pflanzen, Gegenstände und kosmische Objekte) durchaus konkret, sie gewinnen jedoch in ihrer spezifischen Kombination eine neue Bedeutung, die sich dem uneingeweihten Betrachter nicht auf den ersten Blick erschließt. Bekanntestes Beispiel sind die Götterdarstellungen in Form von Menschengestalten mit Tierköpfen, die zu vielen Missverständnissen und zu Einschränkungen der ansonsten hohen Wertschätzung der altägyptischen Kultur in späteren Epochen geführt haben. (Wikipedia)
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