Titre
Mensch und Menschheit
Auteur
Holz, Harald
Langue
Allemand
ISBN
9783416009225
Éditeur
Bonn : Bouvier Verlag Herbert Grundman, 1973
Prix
€ 10,00
Détails
Paperback, 306 pp. In zeer goede staat
Plus d'informations
ISBN 3416009223 Vrij van inscripties e.d.
Harald Holz (* 14. Mai 1930 in Freiburg im Breisgau; † 8. November 2024 in Münster) war ein deutscher Philosoph und Schriftsteller. Holz lehrte als Professor für Philosophie von 1976 bis zu seiner Emeritierung 1995 an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Die Schwerpunkte seiner Schriften waren Transzendentalphilosophie und Metaphysik. Er benutzte das Pseudonym Albert Otto.
Leben
Harald Holz, Sohn von Edith Holz, geborener Waeber, und des Dentisten Johannes Holz, studierte von 1953 bis 1957 Philosophie in Pullach im Isartal (lic. phil. schol.) und von 1959 bis 1961 katholische Theologie in Frankfurt am Main (bac. theol.). Anschließend setzte er sein Studium der Philosophie in Bonn fort. Dort wurde er 1964 bei Gottfried Martin mit einer Arbeit über Transzendentalphilosophie und Metaphysik zum Dr. phil. promoviert.
Ab 1964 war er wissenschaftlicher Assistent am Institut für Philosophie der Ruhr-Universität Bochum. 1969 habilitierte er sich in Bochum mit der Arbeit Spekulation und Faktizität. Zum Freiheitsbegriff des mittleren und späten Schelling (Gutachter: Hans Blumenberg, Wolfgang Kluxen, Hermann Lübbe; W. Schulz) und erhielt die Lehrberechtigung im Fachbereich Philosophie. Seit 1971 wirkte er in Bochum als Wissenschaftlicher Rat und Professor. Ab 1976 war er Ordinarius und Direktor des Seminars für Philosophische Grundfragen der Theologie an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. 1979 und 1983 lehrte er als Gastprofessor an der George Washington University in den USA. Seit 1983 lehrte er bis zu seiner Emeritierung im Jahr 1995 als Professor (Ordinarius) am Philosophischen Seminar der Universität Münster (Zweitmitgliedschaft).
Weitere Gastprofessuren führten ihn an die Universität Córdoba (1994), die Päpstliche Katholische Universität von Valparaíso (1999) und die Katholische Universität von Argentinien (2011). Er erhielt zudem international zahlreiche Einladungen zu Vorträgen an Universitäten und Akademien.
Seit 2013 war Holz Korrespondierendes Mitglied in Deutschland der Nationalen Akademie der Wissenschaften/Buenos Aires und seit 2018 Mitglied der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste in Salzburg.
Harald Holz war katholisch, ab 1966 mit Edith Holz, geborener Melchert, verheiratet und hatte ein Kind (Alix).
Schwerpunkte
Holz versuchte, Kernthesen der metaphysisch-transzentalphilosophischen Tradition auf Fragen der modernen Anthropologie, Gesellschafts- und Geschichtsphilosophie anzuwenden. Er arbeitete an einer Neubegründung philosophischer Systematik als umfassender Relationstheorie mit „offenem“ Systemcharakter. Seine philosophiehistorische Forschung erfolgt unter spezieller Verwendung der systemmorphologischen („strukt
urologischen“) Analyse.
Holz entwickelte die Transzendentalphilosophie fort. Im Anschluss an eine Neuinterpretation der deutschen Idealisten entwickelte er eine neue transzendentale Reflexionsbasis. Unter anderem setzte er sich dabei kritisch mit der Transzendentalpragmatik, dem Neo-Empirismus und dem sogenannten postmodernen Denken auseinander. Holz veröffentlichte zahlreiche Bücher zu Themen der Erkenntnistheorie, Metaphysik-Ontologie, Ethik und Sozialphilosophie, Kulturphilosophie, vergleichenden Philosophiegeschichte und Naturphilosophie.
Holz gehörte zu einer Gruppe von zeitgenössischen Philosophen, die sich selbst zu einer Minderheit zählen, die den Grundpositionen gegenwärtigen Denkens kritisch gegenübersteht.
Harald Holz (* 14. Mai 1930 in Freiburg im Breisgau; † 8. November 2024 in Münster) war ein deutscher Philosoph und Schriftsteller. Holz lehrte als Professor für Philosophie von 1976 bis zu seiner Emeritierung 1995 an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Die Schwerpunkte seiner Schriften waren Transzendentalphilosophie und Metaphysik. Er benutzte das Pseudonym Albert Otto.
Leben
Harald Holz, Sohn von Edith Holz, geborener Waeber, und des Dentisten Johannes Holz, studierte von 1953 bis 1957 Philosophie in Pullach im Isartal (lic. phil. schol.) und von 1959 bis 1961 katholische Theologie in Frankfurt am Main (bac. theol.). Anschließend setzte er sein Studium der Philosophie in Bonn fort. Dort wurde er 1964 bei Gottfried Martin mit einer Arbeit über Transzendentalphilosophie und Metaphysik zum Dr. phil. promoviert.
Ab 1964 war er wissenschaftlicher Assistent am Institut für Philosophie der Ruhr-Universität Bochum. 1969 habilitierte er sich in Bochum mit der Arbeit Spekulation und Faktizität. Zum Freiheitsbegriff des mittleren und späten Schelling (Gutachter: Hans Blumenberg, Wolfgang Kluxen, Hermann Lübbe; W. Schulz) und erhielt die Lehrberechtigung im Fachbereich Philosophie. Seit 1971 wirkte er in Bochum als Wissenschaftlicher Rat und Professor. Ab 1976 war er Ordinarius und Direktor des Seminars für Philosophische Grundfragen der Theologie an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. 1979 und 1983 lehrte er als Gastprofessor an der George Washington University in den USA. Seit 1983 lehrte er bis zu seiner Emeritierung im Jahr 1995 als Professor (Ordinarius) am Philosophischen Seminar der Universität Münster (Zweitmitgliedschaft).
Weitere Gastprofessuren führten ihn an die Universität Córdoba (1994), die Päpstliche Katholische Universität von Valparaíso (1999) und die Katholische Universität von Argentinien (2011). Er erhielt zudem international zahlreiche Einladungen zu Vorträgen an Universitäten und Akademien.
Seit 2013 war Holz Korrespondierendes Mitglied in Deutschland der Nationalen Akademie der Wissenschaften/Buenos Aires und seit 2018 Mitglied der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste in Salzburg.
Harald Holz war katholisch, ab 1966 mit Edith Holz, geborener Melchert, verheiratet und hatte ein Kind (Alix).
Schwerpunkte
Holz versuchte, Kernthesen der metaphysisch-transzentalphilosophischen Tradition auf Fragen der modernen Anthropologie, Gesellschafts- und Geschichtsphilosophie anzuwenden. Er arbeitete an einer Neubegründung philosophischer Systematik als umfassender Relationstheorie mit „offenem“ Systemcharakter. Seine philosophiehistorische Forschung erfolgt unter spezieller Verwendung der systemmorphologischen („strukt
urologischen“) Analyse.
Holz entwickelte die Transzendentalphilosophie fort. Im Anschluss an eine Neuinterpretation der deutschen Idealisten entwickelte er eine neue transzendentale Reflexionsbasis. Unter anderem setzte er sich dabei kritisch mit der Transzendentalpragmatik, dem Neo-Empirismus und dem sogenannten postmodernen Denken auseinander. Holz veröffentlichte zahlreiche Bücher zu Themen der Erkenntnistheorie, Metaphysik-Ontologie, Ethik und Sozialphilosophie, Kulturphilosophie, vergleichenden Philosophiegeschichte und Naturphilosophie.
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Apollonius
Sint Hubert
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