Titre
Die Entdeckung der Bismarck - Deutschlands größtes Schlachtschiff gibt sein Geheimnis preis
Auteur
Ballard, Robert D. (mit Rick Archbold)
Langue
Allemand
ISBN
9783550064432
Éditeur
Berlin : Ullstein, 1995
Prix
€ 5,00
Détails
Gebonden, 230 pp. In uitstekende staat
Plus d'informations
ISBN 3550064438 Vrij van inscripties e.d.
Die Bismarck war ein Schlachtschiff der deutschen Kriegsmarine und bildete mit ihrem Schwesterschiff Tirpitz die Bismarck-Klasse. Zum Zeitpunkt ihrer Indienststellung im August 1940 unter dem Kommando von Kapitän zur See Ernst Lindemann galt sie als das kampfstärkste Schlachtschiff der Welt.
Im Mai 1941 wurde die Bismarck zusammen mit dem Schweren Kreuzer Prinz Eugen in den Nordatlantik geschickt, um dort Handelskrieg zu führen. Bald nach dem Beginn dieser Mission gelang ihr während der Schlacht in der Dänemarkstraße die Versenkung des britischen Schlachtkreuzers Hood. Drei Tage darauf sank sie selbst nach einem schweren Gefecht gegen Einheiten der Royal Navy mit dem Großteil ihrer Besatzung im Nordatlantik.
Die Bismarck zählt heute zu den bekanntesten Schiffen der Kriegsmarine und ist daher Objekt literarischer Werke, fachwissenschaftlicher und technischer Untersuchungen sowie Modelldarstellungen.
Entdeckung des Wracks
Am 8. Juni 1989 wurde das Wrack der Bismarck vom US-amerikanischen Tiefseeforscher Robert Ballard in 4800 Metern Tiefe entdeckt. Die exakte Position des Wracks, das sich heute im Eigentum der Bundesrepublik Deutschland befindet, wird geheim gehalten, um das Seekriegsgrab vor Grabräubern zu schützen.
Das Wrack der Bismarck liegt aufrecht auf einer Flanke eines erloschenen Unterwasservulkans in den Resten einer Schlammlawine, die vom Untergang selbst ausgelöst worden war. Der Rumpf befindet sich in einem außerordentlich guten Zustand und ist weitgehend intakt. Lediglich das Heck ist durch einen Strukturschaden während des Sinkvorganges abgebrochen. Die vier nur durch die Schwerkraft an ihrem Platz gehaltenen Geschütztürme sind noch an der Oberfläche während des Kenterns aus den Barbetten gerutscht und sanken nahezu senkrecht zu Boden. Im Trümmerfeld wurde nur ein einziger Turm entdeckt, der Rest wurde möglicherweise von der Schlammlawine verschüttet. Im Umfeld des Wracks fanden sich zudem der Kommandoturm (der kopfüber auf dem Artillerieleitstand liegend zur Ruhe kam) und unter anderen Trümmern ein Areal mit hunderten Seestiefeln, vermutlich etwa unterhalb der Stelle, an der die Überlebenden im Meer trieben.
Die Untersuchungen von Robert Ballard ergaben, dass das Wrack vermutlich mit dem Heck zuerst auf dem Grund aufgeschlagen war. Der gute Zustand des Schiffes ist ein Hinweis darauf, dass das Innere des Rumpfes bereits geflutet war, bevor das Schiff die Zerstörungstiefe (die Tiefe, in welcher der Rumpf dem Wasserdruck nicht mehr standhält und implodiert) erreichte.
Eine Expedition im Juni 2001 entdeckte bei einer Untersuchung des Rumpfes mehrere horizontale Risse oder Schlitze, die als Schäden interpretiert wurden, die beim Hinabrutschen des Hanges des Unterwasservulkans entstanden. Granattreffer im Unterwasserbereich des Schiffes wurden nicht gefunden und auch die Anzahl der Treffer im Überwasserbereich des Rumpfes war unverhältnismäßig gering im Vergleich zu den Schäden, welche die Aufbauten durch den Beschuss davongetragen hatten. Infolge der gesammelten Daten wurde geschlussfolgert, dass die Bismarck durch die Selbstversenkung unterging.
Eine britische Expedition vom Juli 2001 unter Leitung von David Mearns kam hingegen zu dem Ergebnis, dass die Bismarck durch Torpedos versenkt worden war. Mearns hielt die bereits zuvor entdeckten Schlitze für Torpedoschäden, die durch die Bewegung im Meeresboden vergrößert worden waren. Bei der Expedition wurde bereits mit Unterwasserrobotern gearbeitet, die jedoch nicht in das Schiffsinnere eindrangen, um dort eventuelle kritische Beschädigungen durch Torpedos zu dokumentieren und so diese These zu bestätigen.
Eine Expedition des Regisseurs James Cameron im Jahre 2002, die für Aufnahmen eines Dokumentarfilms („Expedition Bismarck“) durchgeführt wurde, lieferte das fehlende Material. Die Tiefseetauch-U-Boote Mir I und II erkundeten die Risse und bei der Untersuchung der Torpedoschotts mit Kamerarobotern konnte keine relevante Beschädigung des Schiffes nachgewiesen werden. Es wurde zwar ein Torpedotreffer entdeckt, der aber außer einem Loch in der Außenhaut und der dadurch gefluteten wasserdichten Abteilung keine kritischen Beschädigungen des Rumpfes hervorgerufen hatte. Dies stützt die These, die Bismarck sei durch Selbstversenkungsmaßnahmen der Besatzung gesunken.
Die Expedition zählte außerdem nur vier Durchschüsse von Artilleriegranaten durch den Gürtelpanzer und fand eines der Ruder abgeknickt und mit dem Mittelpropeller verkeilt vor. Möglicherweise war dies der Schaden, der zur Manövrierunfähigkeit der Bismarck vor ihrem letzten Gefecht geführt hatte. Der Schaden könnte allerdings auch durch das Auftreffen des Rumpfes auf den Ozeanboden und das anschließende Herunterrutschen verursacht worden sein.
Aus taktischer Sicht ist die Frage, ob das Schiff durch britische Torpedos oder durch Selbstversenkung unterging, nebensächlich, da es zum fraglichen Zeitpunkt bereits zum Wrack geschossen und als kampffähige Einheit ausgeschaltet worden war.
(Wikipedia)
Die Bismarck war ein Schlachtschiff der deutschen Kriegsmarine und bildete mit ihrem Schwesterschiff Tirpitz die Bismarck-Klasse. Zum Zeitpunkt ihrer Indienststellung im August 1940 unter dem Kommando von Kapitän zur See Ernst Lindemann galt sie als das kampfstärkste Schlachtschiff der Welt.
Im Mai 1941 wurde die Bismarck zusammen mit dem Schweren Kreuzer Prinz Eugen in den Nordatlantik geschickt, um dort Handelskrieg zu führen. Bald nach dem Beginn dieser Mission gelang ihr während der Schlacht in der Dänemarkstraße die Versenkung des britischen Schlachtkreuzers Hood. Drei Tage darauf sank sie selbst nach einem schweren Gefecht gegen Einheiten der Royal Navy mit dem Großteil ihrer Besatzung im Nordatlantik.
Die Bismarck zählt heute zu den bekanntesten Schiffen der Kriegsmarine und ist daher Objekt literarischer Werke, fachwissenschaftlicher und technischer Untersuchungen sowie Modelldarstellungen.
Entdeckung des Wracks
Am 8. Juni 1989 wurde das Wrack der Bismarck vom US-amerikanischen Tiefseeforscher Robert Ballard in 4800 Metern Tiefe entdeckt. Die exakte Position des Wracks, das sich heute im Eigentum der Bundesrepublik Deutschland befindet, wird geheim gehalten, um das Seekriegsgrab vor Grabräubern zu schützen.
Das Wrack der Bismarck liegt aufrecht auf einer Flanke eines erloschenen Unterwasservulkans in den Resten einer Schlammlawine, die vom Untergang selbst ausgelöst worden war. Der Rumpf befindet sich in einem außerordentlich guten Zustand und ist weitgehend intakt. Lediglich das Heck ist durch einen Strukturschaden während des Sinkvorganges abgebrochen. Die vier nur durch die Schwerkraft an ihrem Platz gehaltenen Geschütztürme sind noch an der Oberfläche während des Kenterns aus den Barbetten gerutscht und sanken nahezu senkrecht zu Boden. Im Trümmerfeld wurde nur ein einziger Turm entdeckt, der Rest wurde möglicherweise von der Schlammlawine verschüttet. Im Umfeld des Wracks fanden sich zudem der Kommandoturm (der kopfüber auf dem Artillerieleitstand liegend zur Ruhe kam) und unter anderen Trümmern ein Areal mit hunderten Seestiefeln, vermutlich etwa unterhalb der Stelle, an der die Überlebenden im Meer trieben.
Die Untersuchungen von Robert Ballard ergaben, dass das Wrack vermutlich mit dem Heck zuerst auf dem Grund aufgeschlagen war. Der gute Zustand des Schiffes ist ein Hinweis darauf, dass das Innere des Rumpfes bereits geflutet war, bevor das Schiff die Zerstörungstiefe (die Tiefe, in welcher der Rumpf dem Wasserdruck nicht mehr standhält und implodiert) erreichte.
Eine Expedition im Juni 2001 entdeckte bei einer Untersuchung des Rumpfes mehrere horizontale Risse oder Schlitze, die als Schäden interpretiert wurden, die beim Hinabrutschen des Hanges des Unterwasservulkans entstanden. Granattreffer im Unterwasserbereich des Schiffes wurden nicht gefunden und auch die Anzahl der Treffer im Überwasserbereich des Rumpfes war unverhältnismäßig gering im Vergleich zu den Schäden, welche die Aufbauten durch den Beschuss davongetragen hatten. Infolge der gesammelten Daten wurde geschlussfolgert, dass die Bismarck durch die Selbstversenkung unterging.
Eine britische Expedition vom Juli 2001 unter Leitung von David Mearns kam hingegen zu dem Ergebnis, dass die Bismarck durch Torpedos versenkt worden war. Mearns hielt die bereits zuvor entdeckten Schlitze für Torpedoschäden, die durch die Bewegung im Meeresboden vergrößert worden waren. Bei der Expedition wurde bereits mit Unterwasserrobotern gearbeitet, die jedoch nicht in das Schiffsinnere eindrangen, um dort eventuelle kritische Beschädigungen durch Torpedos zu dokumentieren und so diese These zu bestätigen.
Eine Expedition des Regisseurs James Cameron im Jahre 2002, die für Aufnahmen eines Dokumentarfilms („Expedition Bismarck“) durchgeführt wurde, lieferte das fehlende Material. Die Tiefseetauch-U-Boote Mir I und II erkundeten die Risse und bei der Untersuchung der Torpedoschotts mit Kamerarobotern konnte keine relevante Beschädigung des Schiffes nachgewiesen werden. Es wurde zwar ein Torpedotreffer entdeckt, der aber außer einem Loch in der Außenhaut und der dadurch gefluteten wasserdichten Abteilung keine kritischen Beschädigungen des Rumpfes hervorgerufen hatte. Dies stützt die These, die Bismarck sei durch Selbstversenkungsmaßnahmen der Besatzung gesunken.
Die Expedition zählte außerdem nur vier Durchschüsse von Artilleriegranaten durch den Gürtelpanzer und fand eines der Ruder abgeknickt und mit dem Mittelpropeller verkeilt vor. Möglicherweise war dies der Schaden, der zur Manövrierunfähigkeit der Bismarck vor ihrem letzten Gefecht geführt hatte. Der Schaden könnte allerdings auch durch das Auftreffen des Rumpfes auf den Ozeanboden und das anschließende Herunterrutschen verursacht worden sein.
Aus taktischer Sicht ist die Frage, ob das Schiff durch britische Torpedos oder durch Selbstversenkung unterging, nebensächlich, da es zum fraglichen Zeitpunkt bereits zum Wrack geschossen und als kampffähige Einheit ausgeschaltet worden war.
(Wikipedia)
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Apollonius
Sint Hubert
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