Titre
Grundlegung aus dem Ich: Untersuchungen zur Vorgeschichte des Idealismus. Tübingen - Jena 1790-1794. (2 Bde.)
Auteur
Henrich, Dieter
Langue
Allemand
Éditeur
Darmstadt : Wissenschaftliche Buchgesellschaft, 2004
Prix
€ 110,00(Excl. toute livraison)
Détails
2 gebonden, linnen banden in cassette, Schuber.1740 pp. In uitstekende staat
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Gebundene Ausgabe mit Schuber. [Zonder ISBN ?? 3518583913 ??]. Schuber leicht bestossen. Bücher fast wie neu.
Dieter Henrich (* 5. Januar 1927 in Marburg; † 17. Dezember 2022 in München) war ein deutscher Philosoph. Insbesondere seine umfangreichen Studien zum Deutschen Idealismus und seine systematischen Analysen der Subjektivität haben philosophische Debatten in Deutschland geprägt. Eine Reihe seiner weit über zweihundert Publikationen wurde in andere Sprachen übersetzt.
Während sich Henrich in seiner Dissertation noch mit Max Webers Wissenschaftstheorie und Wertlehre beschäftigte, konzentrierte er sich danach vor allem auf die Erforschung der Philosophie des Deutschen Idealismus. Die zentralen Personen seiner historischen Analysen waren dabei Immanuel Kant, Johann Gottlieb Fichte, Friedrich Wilhelm Joseph Schelling, Georg Wilhelm Friedrich Hegel und Friedrich Hölderlin. Henrichs historisches Interesse war dabei stets verbunden mit einem systematischen Interesse an der Frage der Möglichkeit der Metaphysik als philosophischer Hauptdisziplin. Im Rahmen seiner Auseinandersetzung mit der Philosophie des Deutschen Idealismus entwickelte er eigene Ansätze zum Phänomen des Selbstbewusstseins, dem Absoluten, Fragen der Ethik und der Theorie der Kunst.
Henrich äußerte sich auch regelmäßig zu aktuellen politischen Themen. So setzte er sich nach dem Mauerfall mit den Essays Eine Republik Deutschland (1990) und in Nach dem Ende der Teilung (1993) mit dem Problem einer deutschen Identität auseinander und warb für die Einheit.
Philosophie des Selbstbewusstseins
Das zentrale Thema in Henrichs Werk ist die Erforschung des Phänomens des Selbstbewusstseins. Er begründete mit seinen programmatischen philosophischen Arbeiten zusammen mit seinen Schülern Manfred Frank, Konrad Cramer und Ulrich Pothast die von Ernst Tugendhat so genannte „Heidelberger Schule“ des Selbstbewusstseins.
Kritik an den bestehenden Selbstbewusstseinstheorien
Henrich unterscheidet egologische und nicht-egologische Selbstbewusstseinstheorien. Die egologischen Theorien erklären das Selbstbewusstsein als Produkt oder als Vollzug von Reflexionen eines Ego. Zu ihren Vertretern zählt Henrich die Anhänger des klassischen „Reflexionsmodells“: Descartes, Locke, Leibniz, Hume, Rousseau und Hegel, aber auch Fichte, der das von Henrich so genannte „Produktionsmodell“ des Selbstbewusstseins entwickelte. Nicht-egologische Theorien konzipieren das Selbstbewusstsein dagegen als ein subjektloses Phänomen. Henrich zählt dazu die phänomenologischen Theorien von Brentano, Schmalenbach und Sartre.
Grundlegung aus dem Ich
Im Kant-Jahr 2004 veröffentlichte Henrich sein historisches Hauptwerk Grundlegung aus dem Ich, in dem er die Genese des Deutschen Idealismus rekonstruierte. Das Werk ist das Ergebnis einer jahrzehntelangen Recherche zu den von ihm entdeckten Papieren des Tübinger Kantianers Immanuel Carl Diez. Henrichs Leitfrage ist, wie es dazu kam, dass sich schon kurz nach dem Erscheinen von Kants Hauptwerken eine neue philosophische Bewegung bilden konnte. Er untersucht dabei die Rolle einer Reihe von bedeutenden, aber weniger bekannten Gestalten, die dem eigentlichen Idealismus vorausgingen: Johann Benjamin Erhard, Friedrich Gottlieb Süskind, Friedrich Immanuel Niethammer und vor allem Immanuel Carl Diez, der am Tübinger Stift Hölderlin und Hegel zu seinen Zuhörern zählte.
(Wikipedia)
Dieter Henrich (* 5. Januar 1927 in Marburg; † 17. Dezember 2022 in München) war ein deutscher Philosoph. Insbesondere seine umfangreichen Studien zum Deutschen Idealismus und seine systematischen Analysen der Subjektivität haben philosophische Debatten in Deutschland geprägt. Eine Reihe seiner weit über zweihundert Publikationen wurde in andere Sprachen übersetzt.
Während sich Henrich in seiner Dissertation noch mit Max Webers Wissenschaftstheorie und Wertlehre beschäftigte, konzentrierte er sich danach vor allem auf die Erforschung der Philosophie des Deutschen Idealismus. Die zentralen Personen seiner historischen Analysen waren dabei Immanuel Kant, Johann Gottlieb Fichte, Friedrich Wilhelm Joseph Schelling, Georg Wilhelm Friedrich Hegel und Friedrich Hölderlin. Henrichs historisches Interesse war dabei stets verbunden mit einem systematischen Interesse an der Frage der Möglichkeit der Metaphysik als philosophischer Hauptdisziplin. Im Rahmen seiner Auseinandersetzung mit der Philosophie des Deutschen Idealismus entwickelte er eigene Ansätze zum Phänomen des Selbstbewusstseins, dem Absoluten, Fragen der Ethik und der Theorie der Kunst.
Henrich äußerte sich auch regelmäßig zu aktuellen politischen Themen. So setzte er sich nach dem Mauerfall mit den Essays Eine Republik Deutschland (1990) und in Nach dem Ende der Teilung (1993) mit dem Problem einer deutschen Identität auseinander und warb für die Einheit.
Philosophie des Selbstbewusstseins
Das zentrale Thema in Henrichs Werk ist die Erforschung des Phänomens des Selbstbewusstseins. Er begründete mit seinen programmatischen philosophischen Arbeiten zusammen mit seinen Schülern Manfred Frank, Konrad Cramer und Ulrich Pothast die von Ernst Tugendhat so genannte „Heidelberger Schule“ des Selbstbewusstseins.
Kritik an den bestehenden Selbstbewusstseinstheorien
Henrich unterscheidet egologische und nicht-egologische Selbstbewusstseinstheorien. Die egologischen Theorien erklären das Selbstbewusstsein als Produkt oder als Vollzug von Reflexionen eines Ego. Zu ihren Vertretern zählt Henrich die Anhänger des klassischen „Reflexionsmodells“: Descartes, Locke, Leibniz, Hume, Rousseau und Hegel, aber auch Fichte, der das von Henrich so genannte „Produktionsmodell“ des Selbstbewusstseins entwickelte. Nicht-egologische Theorien konzipieren das Selbstbewusstsein dagegen als ein subjektloses Phänomen. Henrich zählt dazu die phänomenologischen Theorien von Brentano, Schmalenbach und Sartre.
Grundlegung aus dem Ich
Im Kant-Jahr 2004 veröffentlichte Henrich sein historisches Hauptwerk Grundlegung aus dem Ich, in dem er die Genese des Deutschen Idealismus rekonstruierte. Das Werk ist das Ergebnis einer jahrzehntelangen Recherche zu den von ihm entdeckten Papieren des Tübinger Kantianers Immanuel Carl Diez. Henrichs Leitfrage ist, wie es dazu kam, dass sich schon kurz nach dem Erscheinen von Kants Hauptwerken eine neue philosophische Bewegung bilden konnte. Er untersucht dabei die Rolle einer Reihe von bedeutenden, aber weniger bekannten Gestalten, die dem eigentlichen Idealismus vorausgingen: Johann Benjamin Erhard, Friedrich Gottlieb Süskind, Friedrich Immanuel Niethammer und vor allem Immanuel Carl Diez, der am Tübinger Stift Hölderlin und Hegel zu seinen Zuhörern zählte.
(Wikipedia)
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