Titre
Siegelabrollungen aus den archaischen Bauschichten in Uruk-Warka
Auteur
Brandes, Mark A.
Langue
Allemand
ISBN
9783515025911
Éditeur
Wiesbaden : Franz Steiner, 1979
Prix
€ 130,00(Excl. toute livraison)
Détails
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ISBN 351502591x Wordt verzekerd verzonden.
Ecken leicht bestossen, sonst sehr gut, (2 Teile)
Siegelabrollungen aus den archaischen Bauschichten in Uruk-Warka (Freiburger altorientalische Studien - FAOS) Band 3.
Uruk (sumerisch Unug; biblisch Erech; griechisch-römisch Orchoe, Orchoi), das heutige Warka (arabisch الوركاء, DMG al-Warkāʼ), liegt etwa 20 km östlich des Euphrats in der Nähe der antiken Stadt Ur. Im Altertum lag die mesopotamische Stadt direkt am Fluss. Uruk trug früher den Beinamen Die Schafhürde. Die Stadt ist einer der bedeutendsten Fundorte im Zweistromland und ist namensgebend für die Uruk-Zeit (etwa 3500 bis 2800 v. Chr.).
Uruk ist der Fundort der ersten Schrift. Es war bereits im ausgehenden 4. Jahrtausend v. Chr. eines der politisch führenden Zentren der sumerischen Frühzeit. Eine zweite große Blütephase erlebte Uruk in der hellenistischen Zeit in den letzten Jahrhunderten vor unserer Zeitrechnung. Hauptgötter sind die Göttin der Liebe und des Krieges Inanna/Ištar und der Himmelsgott An, deren Tempelanlagen das Stadtbild prägten.
Die archäologischen Stätten von Uruk zählen, zusammen mit denen von Ur und Eridu und Marschlandgebieten im Südirak, zum UNESCO-Welterbe.
Die ersten Untersuchungen in Uruk führte der englische Geologe William Kennett Loftus in den Jahren 1849–1850 und 1854 durch. In den Jahren 1912 und 1913 begannen die Ausgrabungen der Deutschen Orient-Gesellschaft unter Julius Jordan und Conrad Preusser. Die Arbeiten wurden nach dem Ersten Weltkrieg 1928 wieder aufgenommen und bis 1939 fortgeführt. 1954 und in den folgenden Jahren wurden mehrere systematische Grabungen unter der Leitung von Heinrich Lenzen durchgeführt. Diese Grabungen brachten verschiedene alt-sumerische Dokumente und eine größere Anzahl von Rechts- und Lehrtafeln der Seleukiden-Zeit ans Tageslicht. Sie wurden von Adam Falkenstein und anderen Deutschen Epigraphikern veröffentlicht, ein Teil davon in der Uruk-Warka-Sammlung Heidelberg.
Die letzte deutsche Grabungskampagne vor dem Irak-Krieg wurde im Sommer 2002 unter der Leitung von Margarete van Ess vom DAI durchgeführt. Durch die Auswertung von Satellitenaufnahmen im Jahr 2005 wurden Berichte über Raubgrabungen in Uruk widerlegt.
Mark A. Brandes (* 20. Oktober 1929 in Frankenau; † 14. November 2011 in Freiburg im Breisgau) war ein deutscher Vorderasiatischer Archäologe.
(Wikipedia)
Ecken leicht bestossen, sonst sehr gut, (2 Teile)
Siegelabrollungen aus den archaischen Bauschichten in Uruk-Warka (Freiburger altorientalische Studien - FAOS) Band 3.
Uruk (sumerisch Unug; biblisch Erech; griechisch-römisch Orchoe, Orchoi), das heutige Warka (arabisch الوركاء, DMG al-Warkāʼ), liegt etwa 20 km östlich des Euphrats in der Nähe der antiken Stadt Ur. Im Altertum lag die mesopotamische Stadt direkt am Fluss. Uruk trug früher den Beinamen Die Schafhürde. Die Stadt ist einer der bedeutendsten Fundorte im Zweistromland und ist namensgebend für die Uruk-Zeit (etwa 3500 bis 2800 v. Chr.).
Uruk ist der Fundort der ersten Schrift. Es war bereits im ausgehenden 4. Jahrtausend v. Chr. eines der politisch führenden Zentren der sumerischen Frühzeit. Eine zweite große Blütephase erlebte Uruk in der hellenistischen Zeit in den letzten Jahrhunderten vor unserer Zeitrechnung. Hauptgötter sind die Göttin der Liebe und des Krieges Inanna/Ištar und der Himmelsgott An, deren Tempelanlagen das Stadtbild prägten.
Die archäologischen Stätten von Uruk zählen, zusammen mit denen von Ur und Eridu und Marschlandgebieten im Südirak, zum UNESCO-Welterbe.
Die ersten Untersuchungen in Uruk führte der englische Geologe William Kennett Loftus in den Jahren 1849–1850 und 1854 durch. In den Jahren 1912 und 1913 begannen die Ausgrabungen der Deutschen Orient-Gesellschaft unter Julius Jordan und Conrad Preusser. Die Arbeiten wurden nach dem Ersten Weltkrieg 1928 wieder aufgenommen und bis 1939 fortgeführt. 1954 und in den folgenden Jahren wurden mehrere systematische Grabungen unter der Leitung von Heinrich Lenzen durchgeführt. Diese Grabungen brachten verschiedene alt-sumerische Dokumente und eine größere Anzahl von Rechts- und Lehrtafeln der Seleukiden-Zeit ans Tageslicht. Sie wurden von Adam Falkenstein und anderen Deutschen Epigraphikern veröffentlicht, ein Teil davon in der Uruk-Warka-Sammlung Heidelberg.
Die letzte deutsche Grabungskampagne vor dem Irak-Krieg wurde im Sommer 2002 unter der Leitung von Margarete van Ess vom DAI durchgeführt. Durch die Auswertung von Satellitenaufnahmen im Jahr 2005 wurden Berichte über Raubgrabungen in Uruk widerlegt.
Mark A. Brandes (* 20. Oktober 1929 in Frankenau; † 14. November 2011 in Freiburg im Breisgau) war ein deutscher Vorderasiatischer Archäologe.
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