Titre
Philebos - Platon Werke, Band III/2
Auteur
Frede, Dorothea / Platon
Langue
Allemand
ISBN
9783525304099
Éditeur
Göttingen : Vandenhoeck & Ruprecht, 1997
Prix
€ 75,00(Excl. toute livraison)
Détails
Gebonden, linnen band. 450 pp. In uitstekende staat
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ISBN 3525304099
Übersetzung und Kommentar von Dorothea Frede
De Philebus is een van de werken van de Atheense filosoof Plato, en maakt deel uit van de groep late ('kritische') dialogen. Startpunt is de vraag welk soort leven het beste is: een leven van verstand, gewijd aan kennis en inzicht, een leven gericht op vreugde en genot, of een combinatie van beide. Deze dialoog bevat tal van beschouwingen waarvan het onderlinge verband niet altijd direct duidelijk is, en heeft dan ook ooit de verzuchting ontlokt alle moeilijkheden in zich te verenigen die horen bij het lezen van een Platonische dialoog. Maar ook is de Philebus vergeleken met knoestige, knobbelige oude eik, vol met bulten en uitlopers op onverwachte plekken, maar die toch evenveel gezond hout bevat als de ranke cipressen en pijnbomen (dat wil zeggen de bekendere dialogen van Plato).
Der Philebos (altgriechisch Φίληβος Phílēbos, latinisiert Philebus) ist ein in Dialogform verfasstes Werk des griechischen Philosophen Platon. Wiedergegeben wird ein fiktives Gespräch von Platons Lehrer Sokrates mit den beiden jungen Athenern Philebos und Protarchos. Das Hauptthema ist die ethische Bewertung der Lust.
Philebos und Protarchos sind Hedonisten, sie betrachten die Lust als höchsten Wert und setzen sie mit dem schlechthin Guten gleich. Sokrates vertritt die Gegenposition, für ihn haben Vernunft und Einsicht Vorrang. Die Berechtigung und den Wert der Lust bestreitet er zwar nicht, doch zeigt er die Verschiedenartigkeit der Lüste auf und tritt für eine differenzierte Beurteilung ein. Er verwirft manche Arten der Lust, da sie schädlich seien, und billigt den übrigen, den „reinen“ Lüsten, nur einen untergeordneten Rang in der hierarchischen Wertordnung zu. Die Unterscheidung zwischen den Lustarten führt zu allgemeinen Überlegungen über die Einheit und Vielheit von Arten, die unter einem Oberbegriff zusammengefasst werden, und über die Gattungen, in die sich alles Seiende aufteilen lässt.
Lust und Unlust treten im menschlichen Leben in verschiedenen Erscheinungsformen und Mischungsverhältnissen auf. Sokrates untersucht die Ursachen, die Entstehung und die Beschaffenheit dieser Faktoren und ihrer wechselnden Kombinationen, die verschiedenartige Gemütszustände ergeben. Die Besonderheiten der einzelnen Lustformen werden herausgearbeitet und die Gründe für deren unterschiedliche Bewertung dargelegt. Am Ende des Dialogs präsentiert Sokrates eine universale Wertordnung. Darin nimmt das richtige Maß, die Verhältnismäßigkeit, den obersten Platz ein und die Lust – soweit sie berechtigt ist – den untersten. Schädliche Lüste sind zu meiden. Die rechte Mischung der erwünschten Faktoren soll ein gelungenes Leben ermöglichen und einen ausgeglichenen Gemütszustand herbeiführen. Protarchos sieht das ein, Philebos äußert sich nicht mehr.
Der Philebos, in dem neben dem Kernthema eine Reihe weiterer philosophischer Fragen zur Sprache kommt, gilt als einer der anspruchsvollsten Dialoge Platons. In der modernen Forschung findet besonders die von Sokrates vorgenommene Einteilung alles Seienden in vier Klassen viel Beachtung. Erörtert wird unter anderem das Verhältnis dieser Klassifizierung zu Platons Ideenlehre und zu seiner „ungeschriebenen Lehre“ oder Prinzipienlehre.
Dorothea Aline Frede, geborene von Nicolai (* 5. Juli 1941 in Wien) ist eine deutsche Philosophin und war von 1991 bis zu ihrer Emeritierung 2006 Professorin für Antike Philosophie und Inhaberin des Lehrstuhls für Philosophiegeschichte an der Universität Hamburg. Ihre Schwerpunkte liegen auf der antiken Philosophie (Vorsokratiker, Platon, Aristoteles, Hellenismus) und der mittelalterlichen Philosophie. Weitere Arbeitsschwerpunkte sind die Phänomenologie und Hermeneutik.
Nach dem Studium der Germanistik, Musikwissenschaften, klassischen Philologie und Philosophie in Hamburg und Göttingen wurde sie bei Günther Patzig an der Universität Göttingen mit einer Arbeit über Aristoteles promoviert und war danach fast zwanzig Jahre an diversen Universitäten in den USA tätig, bevor sie 1991 einen Ruf auf eine Professur in Hamburg annahm. Nach ihrer Emeritierung im August 2006 lehrte sie für fünf Jahre wieder in den USA, als Mills Visiting Professor an der University of California, Berkeley.
Seit 2001 ist sie ordentliches Mitglied der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen und Foreign Member der American Academy of Arts and Sciences. Von 2004 bis 2007 war sie Vorsitzende der Gesellschaft für antike Philosophie (GANPH) mit Sitz in München. Ihre Publikationsliste umfasst mehrere Monographien, zahlreiche Beiträge zu Sammelbänden, Zeitschriftenaufsätze und Buchrezensionen. Sie gilt international als eine Autorität im Bereich der antiken Philosophie.
(Wikipedia)
Übersetzung und Kommentar von Dorothea Frede
De Philebus is een van de werken van de Atheense filosoof Plato, en maakt deel uit van de groep late ('kritische') dialogen. Startpunt is de vraag welk soort leven het beste is: een leven van verstand, gewijd aan kennis en inzicht, een leven gericht op vreugde en genot, of een combinatie van beide. Deze dialoog bevat tal van beschouwingen waarvan het onderlinge verband niet altijd direct duidelijk is, en heeft dan ook ooit de verzuchting ontlokt alle moeilijkheden in zich te verenigen die horen bij het lezen van een Platonische dialoog. Maar ook is de Philebus vergeleken met knoestige, knobbelige oude eik, vol met bulten en uitlopers op onverwachte plekken, maar die toch evenveel gezond hout bevat als de ranke cipressen en pijnbomen (dat wil zeggen de bekendere dialogen van Plato).
Der Philebos (altgriechisch Φίληβος Phílēbos, latinisiert Philebus) ist ein in Dialogform verfasstes Werk des griechischen Philosophen Platon. Wiedergegeben wird ein fiktives Gespräch von Platons Lehrer Sokrates mit den beiden jungen Athenern Philebos und Protarchos. Das Hauptthema ist die ethische Bewertung der Lust.
Philebos und Protarchos sind Hedonisten, sie betrachten die Lust als höchsten Wert und setzen sie mit dem schlechthin Guten gleich. Sokrates vertritt die Gegenposition, für ihn haben Vernunft und Einsicht Vorrang. Die Berechtigung und den Wert der Lust bestreitet er zwar nicht, doch zeigt er die Verschiedenartigkeit der Lüste auf und tritt für eine differenzierte Beurteilung ein. Er verwirft manche Arten der Lust, da sie schädlich seien, und billigt den übrigen, den „reinen“ Lüsten, nur einen untergeordneten Rang in der hierarchischen Wertordnung zu. Die Unterscheidung zwischen den Lustarten führt zu allgemeinen Überlegungen über die Einheit und Vielheit von Arten, die unter einem Oberbegriff zusammengefasst werden, und über die Gattungen, in die sich alles Seiende aufteilen lässt.
Lust und Unlust treten im menschlichen Leben in verschiedenen Erscheinungsformen und Mischungsverhältnissen auf. Sokrates untersucht die Ursachen, die Entstehung und die Beschaffenheit dieser Faktoren und ihrer wechselnden Kombinationen, die verschiedenartige Gemütszustände ergeben. Die Besonderheiten der einzelnen Lustformen werden herausgearbeitet und die Gründe für deren unterschiedliche Bewertung dargelegt. Am Ende des Dialogs präsentiert Sokrates eine universale Wertordnung. Darin nimmt das richtige Maß, die Verhältnismäßigkeit, den obersten Platz ein und die Lust – soweit sie berechtigt ist – den untersten. Schädliche Lüste sind zu meiden. Die rechte Mischung der erwünschten Faktoren soll ein gelungenes Leben ermöglichen und einen ausgeglichenen Gemütszustand herbeiführen. Protarchos sieht das ein, Philebos äußert sich nicht mehr.
Der Philebos, in dem neben dem Kernthema eine Reihe weiterer philosophischer Fragen zur Sprache kommt, gilt als einer der anspruchsvollsten Dialoge Platons. In der modernen Forschung findet besonders die von Sokrates vorgenommene Einteilung alles Seienden in vier Klassen viel Beachtung. Erörtert wird unter anderem das Verhältnis dieser Klassifizierung zu Platons Ideenlehre und zu seiner „ungeschriebenen Lehre“ oder Prinzipienlehre.
Dorothea Aline Frede, geborene von Nicolai (* 5. Juli 1941 in Wien) ist eine deutsche Philosophin und war von 1991 bis zu ihrer Emeritierung 2006 Professorin für Antike Philosophie und Inhaberin des Lehrstuhls für Philosophiegeschichte an der Universität Hamburg. Ihre Schwerpunkte liegen auf der antiken Philosophie (Vorsokratiker, Platon, Aristoteles, Hellenismus) und der mittelalterlichen Philosophie. Weitere Arbeitsschwerpunkte sind die Phänomenologie und Hermeneutik.
Nach dem Studium der Germanistik, Musikwissenschaften, klassischen Philologie und Philosophie in Hamburg und Göttingen wurde sie bei Günther Patzig an der Universität Göttingen mit einer Arbeit über Aristoteles promoviert und war danach fast zwanzig Jahre an diversen Universitäten in den USA tätig, bevor sie 1991 einen Ruf auf eine Professur in Hamburg annahm. Nach ihrer Emeritierung im August 2006 lehrte sie für fünf Jahre wieder in den USA, als Mills Visiting Professor an der University of California, Berkeley.
Seit 2001 ist sie ordentliches Mitglied der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen und Foreign Member der American Academy of Arts and Sciences. Von 2004 bis 2007 war sie Vorsitzende der Gesellschaft für antike Philosophie (GANPH) mit Sitz in München. Ihre Publikationsliste umfasst mehrere Monographien, zahlreiche Beiträge zu Sammelbänden, Zeitschriftenaufsätze und Buchrezensionen. Sie gilt international als eine Autorität im Bereich der antiken Philosophie.
(Wikipedia)
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